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Masterplan Parkstadt Karlshorst
© Klaus Theo Brenner – Stadtarchitektur

Masterplan

Um die Voraussetzungen für eine Entwicklung des Bebauungsplan-Gebietes 11-47b zu einem lebendigen Quartier für Wohnen, Arbeiten und Erholung zu schaffen, wurde das Büro Klaus Theo Brenner – Stadtarchitektur mit dem Entwurf eines Masterplans beauftragt.

Das aktuelle städtebauliche Konzept zur Parkstadt Karlshorst sieht die Errichtung von über
1.000 Wohneinheiten vor. Mit der Festsetzung von Wohngebieten im südlichen Teil des Geltungsbereichs soll dem steigenden Wohnungsbedarf der wachsenden Stadt Rechnung getragen werden. Vorgesehen ist die Festsetzung von allgemeinen Wohngebieten mit im Kernbereich weitestgehend geschlossenen Blockstrukturen und aufgelockerten Bebauungsstrukturen westlich und südlich des Hönower Wiesenwegs.
Eine vom Blockdammweg in Nord-Süd-Richtung verlaufende Verkehrsachse sowie ein orthogonal hierzu verlaufender öffentlicher Grünzug formen das Grundmuster des neuen Quartiers und sind gleichzeitig die prägenden öffentlichen Räume. Zur Erschließung der Wohngebiete sind die Ergänzung des Straßennetzes durch neue öffentliche und private Erschließungsstraßen sowie der Ausbau des Hönower Wiesenwegs und der Trautenauer Straße vorgesehen.

Bestehende Defizite an Naherholungsflächen und durch den Wohnungsneubau entstehende Bedarfe sollen durch Festsetzung von öffentlichen und privaten Grünflächen ausgeglichen werden. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kitas ermöglichen ein Zuhause der kurzen Wege. Darüber hinaus dient der geplante öffentliche Grünzug in Verlängerung des Seeparks dazu, ausreichende Abstände zwischen den geplanten Allgemeinen Wohngebieten und den Gewerbeflächen am Blockdammweg sicherzustellen.

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Masterplan Isometrie
© Klaus Theo Brenner -
Stadtarchitektur

Des Weiteren ist entlang des verfüllten Abschnitts des Hohen Wallgrabens die Entwicklung eines begleitenden Grünzugs vorsehen. Die Gartenarbeitsschule soll innerhalb des Geltungsbereichs erhalten und planungsrechtlich gesichert werden. Aus dem beabsichtigten Wohnungsbau sowie der dynamischen Einwohnerentwicklung im Ortsteil Karlshorst ergibt sich ein zusätzlicher Infrastrukturbedarf. Daher soll innerhalb des Geltungsbereichs nunmehr auch eine circa ein Hektar umfassende Gemeinbedarfsfläche „Schule“ festgesetzt werden.

Die unterschiedlichen Baufelder für neue Wohngebäude sollen an verschiedene Architekten bzw. Architekturbüros vergeben werden, welche den Berliner Rationalisten zuzuordnen sind. So soll eine moderne und abwechslungsreiche Architektur entstehen, die dem neuem Quartier einen besonderen Charakter und somit eine eigene Identität verleiht.