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Verkabelung Freileitungen
© Stromnetz Berlin

Verlegung der Freileitungen

Derzeit verläuft eine 110-kV-Hochspannungsleitung des Verteilungsnetzbetreibers Stromnetz Berlin zwischen dem Umspannwerk Wuhlheide und dem Netzknoten Friedrichshain. Diese Leitungen sind ab dem Umspannwerk Wuhlheide bis zur Schlichtallee als Freileitung ausgeführt.

Bereits im Jahr 2011 wurde im Auftrag des Bezirksamts Lichtenberg gemeinsam mit den Netzbetreibern eine Machbarkeitsstudie zur Verlegung von Freileitungen der Hoch- und Höchstspannung in Berlin Lichtenberg-Süd erarbeitet. Die Machbarkeitsstudie beinhaltete konkrete Lösungsvarianten für die Umverlegung der bestehenden Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen im Geltungsbereich des Bebauungsplans 11-47b.

Diese Freileitung soll bis zum Frühjahr 2018 zurückgebaut und durch eine vollständige Erdverkabelung ersetzt werden. Auf einer Trassenlänge von vier Kilometern werden so insgesamt 16 bis zu 40 Meter hohe und mehr als 20 Meter breite Hochspannungsmaste aus dem Stadtbild verschwinden. Nur durch den Rückbau der Freileitung wird für alle Bereiche des Bebauungsplansgebietes Baufreiheit geschaffen. Dadurch wird die angestrebte Entwicklung eines Wohnquartiers mit über 1.000 Wohneinheiten ermöglicht und die Vermarktungssituation verbessert, weshalb sich der Investor Bonava an den Kosten der Verkabelung beteilitgt. Aber auch für die Entwicklungsmöglichkeiten weiterer Grundstücke entlang der bisherigen Trassenführung der Stromleitungen ist der Rückbau ein positives Signal.

Dem hingegen bleibt die im Plangebiet unmittelbar westlich der Trautenauer Straße gelegene 220-KV-Freileitungstrasse bestehen und wird deren Schutzstreifen von einer Neubebauung freihalten, da für die Verlegung dieser Leitungstrasse bisher keine wirtschaftlich tragfähige Lösung gefunden werden konnte. Der Bereich unterhalb der 220-KV-Freileitungstrasse soll daher in Teilen als private Grünfläche festgesetzt werden.